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TOSHIBA RFID - Informationen

Seit dem 15. September 2006 nutzt die Toshiba Europe GmbH teilweise RFID-Technologie, um die Lieferkette zu verbessern. Die RFID-Technologie erkennen Sie am folgenden Logo auf unseren Verpackungen:

Toshiba nutzt ein passives RFID-Etikett in der Verpackung. Das Etikett ist Teil der Einmalverpackung; es kann entfernt und mit dem Verpackungsabfall wiederverwertet werden. Das Etikett enthält nur eine mit dem Produkt verbundene Identifizierungsnummer und enthält, sammelt oder speichert keine persönlich identifizierbaren Informationen. Die RFID-Technologie wird nur eingesetzt, um die Leistung der Lieferkette zu verbessern und zu besserer Verfügbarkeit der Produkte zu führen.

Um Ihnen genaue Informationen über RFID und seine Anwendungsmöglichkeiten sowie Informationen über Fortschritte in der Technologie zu liefern, bietet die TOSHIBA Europe GmbH umfassende Informationen auf dieser Webseite. Die Informationen sollen Verbraucher mit dem Thema vertraut machen und ihnen helfen, die Technologie und ihre Vorteile zu verstehen.

ALLGEMEINE INFORMATIONEN - GESCHICHTE

Man kann sagen, dass die Ursprünge von RFID bis zum 2. Weltkrieg zurückreichen. Die Deutschen, Japaner, Amerikaner und Briten setzten alle Radar als Warnung vor sich nähernden Flugzeugen ein. Das Problem bestand darin, dass es keine Möglichkeit gab, zu erkennen, welche Flugzeuge dem Feind gehörten und welche die eigenen Piloten des Landes waren, die von einer Mission zurückkehrten. Die Deutschen entdeckten, dass, wenn Piloten ihre Flugzeuge bei der Rückkehr zur Basis drehen ließen, sich die reflektierten Funksignale änderten. Dieser einfache Prozess wies die Radarcrew am Boden darauf hin, dass es sich um deutsche Flugzeuge und nicht um Flugzeuge der Alliierten handelte. Im Grunde war dies das erste passive RFID-System.

Selbstverständlich fanden in den 50er und 60er Jahren des 20. Jahrhunderts weitere Forschritte bei Radar- und HF-Kommunikationssystemen statt. Der neuere Typ der RFID-Technologie wurde 1969 erfunden und wird seitdem für verschiedene Verwendungen im täglichen Leben eingesetzt. RFID-Systeme werden für Zugangskontrolle, Zahlungssysteme und berührungslose Smart Cards verwendet. Sie werden außerdem als Diebstahlsicherungen in Fahrzeugen eingesetzt.

IM DETAIL

Was ist RFID?

Die Abkürzung RFID steht für "Radio Frequency Identification". Es handelt sich dabei um eine automatische Identifizierungsmethode, die Daten über ein RFID-Etikett oder einen Transponder speichert und remote abfragt. RFID-Systeme bestehen aus drei Basiskomponenten: einer Antenne, einem Sende-Empfangs-Gerät und einem Transponder (RF-Etikett).

Was ist ein UPC (ein so genannter Barcode)?

UPC steht für Universal Product Code. Er wird seit Jahren verwendet, um Artikel über maschinenlesbare Barcodes automatisch zu identifizieren.RFID wird statt der traditionellen Barcodes verwendet.

Was ist ein EPC?

Der EPC oder Electronic Product Code ist die nächste Generation automatischer Produktidentifizierung.

Welche Unterschiede gibt es zwischen UPC und EPC?

Ein UPC identifiziert nur Objektklassen oder generische Produktkategorien. Ein EPC nutzt eine eindeutige Seriennummer, um jedes individuelle Paket eines Produkts zu identifizieren. Er ermöglicht die automatische Verfolgung des Produkts vom Hersteller zum Ladenregal.

Wie funktioniert RFID?

Daten werden, ähnlich wie bei einem Barcodesysteme, von einem primären Hostcomputer erzeugt und gespeichert. Die Antenne erzeugt ein magnetisches Feld, das das magnetische Etikett aktiviert und die Kommunikation zwischen dem Etikett und dem Transponder ermöglicht. RFID funktioniert auf Basis dieses einfachen Konzepts. Ein Signal, das an einen Transponder gesendet wird, der aufwacht und entweder ein Signal zurückreflektiert (passives System) oder ein Signal sendet (aktives System).

Ein RFID-Programmierer verschlüsselt Informationen auf einem winzigen Mikrochip in einem dünnen RFID-Etikett, das einem normale druckempfindlichen Kartonetikett sehr ähnlich sieht. Dieses Etikett wird am Karton befestigt, wenn er seine Reise in der Lieferkette vom Herstellungswerk zu Einzelhändler beginnt. RFID-Leser, die mit demselben Protokoll wie das Etikett arbeiten, werden an Schlüsselpunkte in der gesamten Lieferkette verteilt. Diese Leser aktivieren das Etikett, das dann Hochfrequenzfunkwellen auf Bandbreiten sendet, die für die RFID-Nutzung reserviert sind. Diese Funkwellen übertragen Identifizierer oder Codes, die sich auf einzigartige Informationen über die Produkte im Karton beziehen.

Leser geben die Codes an einen Hostcomputer weiter, wenn der Karton durch ein RFID-Portal geht oder sich entlang eines Fördergeräts irgendwo in der Lieferkette bewegt. Der Computer parst die Informationen und stellt sie allen zur Verfügung, die wissen müssen, wo sich das Produkt zu einem bestimmten Zeitpunkt befindet.

Gibt es verschiedene Arten von RFID?

Es gibt zwei verschiedene Arten der RFID-Technologie. Es gibt Systeme mit passiven Etiketten und mit aktiven Etiketten. Aktive Etiketten haben einen Sender und ihre eigene Stromversorgung. Sie haben Schreib-Lese-Fähigkeiten, größere Speicherkapazität und einen viel größeren Betriebsbereich als passive Etiketten. Die Stromquelle wird für den Schaltkreis des Mikrochips und zum Senden eines Signals an einen Leser verwendet.

Passive Etiketten sind im Allgemeinen schreibgeschützt (ähnliche Barcodes). Sie haben einen niedrigeren Betriebsbereich und eine geringere Speicherkapazität. Passive Etiketten haben keine Batterie. Sie holen sich den Strom stattdessen vom Leser, der elektromagnetische Wellen aussendet, die Strom zur Antenne des Etiketts liefern.

Welche Arten von Etiketten verwendet die Toshiba Europe GmbH?

Die Toshiba Europe GmbH verwendet nur passive Etiketten. Dies bedeutet, dass der Lesebereich bis zu 10 Meter beträgt. Das Etikett enthält nur eine mit dem Produkt verbundene Identifizierungsnummer und enthält, sammelt oder speichert keine persönlich identifizierbaren Informationen. Die RFID-Technologie wird nur eingesetzt, um die Leistung der Lieferkette zu verbessern und zu besserer Verfügbarkeit der Produkte zu führen. Das Etikett ist Teil der Einmalverpackung und kann mit ihr zusammen entfernt werden.

Welche Vorteile hat die RFID-Technologie?

Der wichtigste Vorteil ist die Möglichkeit der elektronischen Produktüberwachung. Im Gegensatz zum Barcodesystem kann der Bestand an allen Punkten entlang der Lieferkette verfolgt werden. Die RFID-Technologie macht Schluss mit den Nachteilen von Barcodes, nämlich der Notwendigkeit, dass jeder Artikel manuell gescannt werden muss, dass Barcodes nur eine begrenzte Menge an Informationen speichern können und dass ein Barcode jedes Mal geändert werden muss, wenn sich die Informationen ändern. Außerdem können schmutzige oder beschädigte Barcodes nicht gelesen werden. Ein weiterer wichtiger Vorteil der RFID-Systeme besteht darin, dass sie keinen direkten Kontakt und keine Sichtlinie benötigen, um ordnungsgemäß zu funktionieren. Etiketten können in allen Arten von Umgebungen gelesen werden, bei Schnee, Nebel, Eis, unter Farbe, Schmutz und bei anderen schwierigen Bedingungen. RFID-Etiketten können außerdem sehr schnell gelesen werden; in den meisten Fällen reagieren sie in weniger als 100 Millisekunden.

Gibt es Gesetze zur Verwendung von RFID?

Es wurden noch keine Gesetze speziell zur Verwendung von RFID verabschiedet. Der Grund dafür ist, dass die bestehenden Datenschutzgesetze die Fragen in Bezug auf RFID-Systeme sowie Barcodes und andere Systeme abdecken. Der Einsatz von RFID-Technologie entspricht dem deutschen Datenschutzgesetz. Die deutsche Regierung hat am 7.6.2004 ausdrücklich erklärt, dass es keinen Bedarf für ein Gesetz zur Verwendung von RFID gibt, da keine Gefahr für die Datensicherheit besteht.